Diagnosefindung nach Maß
Am Anfang einer jeden Konsultation in meiner Praxis steht eine ausführliche Erhebung der Krankengeschichte des Patienten. Bedauerlicherweise kommt gerade dieser Teil in unserer heutigen, von Zeitmangel geprägten Umwelt, oftmals zu kurz. Dabei werden fast immer schon hier die Weichen für die richtige Diagnose und dann auch Therapie gestellt. Es werden vor allem Dinge erfragt wie Vorerkrankungen, Voroperationen, Verletzungen im betroffenen Körperabschnitt. Entscheidend sind Erkenntnisse über z.B. die Schmerzlokalisation, Dauer des Schmerzes, bei welchen Bewegungen er auftritt, ob es sich um einen Ruhe- oder Belastungsschmerz handelt.
Darauf aufbauend schließt sich eine gründliche körperliche Untersuchung an. Bei Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen bedeutet dies immer eine vollständige Erfassung des Zustandes der Wirbelsäule, ihrer Statik, die Beschaffenheit und Funktion der benachbarten Gelenke der Extremitäten sowie eine neurologische Untersuchung. Bei dieser werden die Sensibilität, Kraft und Reflexe überprüft.
Bei Notwendigkeit werden anschließend Röntgenaufnahmen in 2 Ebenen angefertigt, mitunter sind auch Spezialprojektionen erforderlich. Eine Ultraschalluntersuchung kann Auskunft über den Zustand des Weichteilgewebes liefern.
Weiterführende spezielle Untersuchungstechniken wie Computertomografie(CT), Kernspintomografie (MRT), Skelettszintigrafie können je nach Erfordernis im nur wenige Meter entfernten Institut für Radiologie und Nuklearmedizin Prof. Bauer, Dr. Büttner, Dr. Schmidt-Thomée, Dr. Schuhmacher durchgeführt werden.
Diese Spezialuntersuchungen liefern bei bestimmten Erkrankungen und zielgerichtetem Einsatz hervorragende Hinweise zur Optimierung von Diagnostik und Therapie.
